Gedichte des Jahres 2010
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2010 Januar Hart und knorrig der Geselle,
an des Jahres erster Stelle.
Sonderbar der Januar.
Frostig ist er, kalt und grau,
Manchmal lässt er Sonne scheinen
und Wolken dicke Flocken weinen.
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2010 Februar Der Februar, der Narrenmonat,
Geballte Freude, Lebenslust,
doch über allem hängt der Frust,
weil sich der Frühling gut versteckt.
Er wurde nur noch nicht geweckt!
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2010 März Märzenbecher, Sorgenbrecher
Winterängste fallen ab.
Der Schnee ist weg,
die Erde weich.
Die Kälte wich dem
Himmelreich.
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2010 April Ein Kobold ist der Monat April,
der alles auf einmal schafft.
Bei Sonne weint Regen
und in lindesten Lüften
schnuppern wir Frühlingsdüfte.
Gleichzeitig braust drohend
ein Sturm heran, gewaltiges
Unheil kommt bei uns an.
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2010 Mai Voller Wonne steckt der Mai.
Wir tanzen, singen, Lieder klingen,
Vögel zwitschern, jubilieren
Freude zieht in uns're Herzen,
vergessen sind die Winterschmerzen.
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2010 Juni Der Juni kommt und auch die Sonne.
Wir schwelgen in des Sommers Wonne.
Der Mohn blüht stark und auch die Rosen
zeigen sich in ihrer Pracht,
sofern am Himmel Sonne lacht.
Versteckt sie sich im Wolkenmeer,
dann mögen wir sie nicht so sehr.
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2010 Juli Der Juli kommt mit großer Hitze,
mit Blüten, Beeren, Aprikosen,
Melonen, Kirschen, eine Pracht.
Sieh doch nur, der Himmel lacht.
Er lacht uns an und lacht auch aus,
er bringt uns Sommer bis ins Haus.
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2010 September September kommt
und auch der Herbst.
Golden ist der
Sonne Strahlen,
mit Grellem muß sie
nicht mehr prahlen
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2010 Oktober Der Sommer ging
und ihm am Rock ein Teil
der warmen Sonne hing.
Der Rest ging voll in
helle Trauben, damit
die weißen Weine taugen.
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2010 November Still ruht das Land,
in zarte Schleier
ist es gebannt.
Ein Monat der Ruhe,
die Felder sind leer.
Alles geerntet,
was wollen wir mehr.
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2010 Dezember Ein Monat, den nicht jeder mag.
Momente, die zur Ruhe zwingen
und andere, die nur Hektik bringen.
Meide Eile, Trubel, zu enge Gassen.
Von Ruhe sollst du dich leiten lassen.