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In Dunst gehüllt

Halb zerfallen
ein Gartenzaun,
niedergetrampeltes
Drahtgeflecht.

Dahinter ein Baum,
blätterlos,
dürre Äste,
gnadenlos.

Masten im Dunkel,
Drähte am Himmel.

Doch über allem
in Dunst gehüllt,
blass und bleich,
doch rund und voll,

mutvoll der Mond,
der mitten im Matten
des Nachtsilbers wohnt.

Montagabend, 01. März 2010




Kommentare

von bruni kantz am 4.3.10

Ach Karin, das freut mich aber, daß Du genau so erkennst ... Es hätte mich auch gewundert, wenn es anders gewesen wäre. Ich muß Euch beiden sagen, diese Übereinstimmung macht mir Mut und den kann ich gut gebrauchen.

von karin am 4.3.10

mir geht es wie Helmut….
wunderschön

von bruni kantz am 3.3.10

Lieber Helmut, Du pickst immer die Stellen heraus, an denen mir besonders viel liegt ... ☺ LG von Bruni

von Helmut Maier am 3.3.10 - http://www.maier-lyrik.de/blog

“der Mond,
der mitten im Matten
des Nachtsilbers wohnt” - ich zerschmelze bei diesen Worten ...

Liebe Grüße
Helmut

von bruni kantz am 3.3.10

Du hast recht, liebe Barbara, ich habe ihn auch gesehen und wie immer, war ich fasziniert. Dieser Himmelskörper hat es uns angetan ... LG zu Dir

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