Was ich schrieb
Letzte Nacht
schrieb ich.
Ich schrieb wie
im Fieber,
ich schrieb wie
im Traum,
Wort um Wort,
immerfort.
Du fragst,
was ich schrieb?
Ich weiß es nicht.
Fort sind die Worte,
für immer fort.
Vielleicht war’s
ein Gedicht,
ich weiß es nicht.
Mittwochabend, 16. Juni 2010
Kommentare
Oh je, würde ich meinen Traum von letzter Nacht in Worte fassen, dann hätten wir mal wieder ein trauriges Gedicht.
Nein, nein, das gibt es nicht! Liebe Barbara, ich grüße Dich am Sonntagabend
Liebe Esther, es ist toll, gute Worte gefunden zu haben, sie selbst lesen zu können und zu wissen, jetzt können sie nicht mehr abhauen. Sie sind gespeichert, nicht nur im Kopf! Wir bedienen uns eines genialen Hilfmittels ☺ Liebe Grüße; bei uns ist es auch schafskalt!
Liebe Gaby, nicht immer kann ich sie einfach vom Baum pflücken! Ha, ha! Manchmal muß ich auch auf der Erde herumsuchen, weil ich sie verschlampt hatte ☺ Ganz lieber Gruß an Dich!
Das Schreiben geschieht manchmal wie im Fieber. Die Worte schwirren im Kopf herum wie Alpträume, bis sich das Fieber gelegt hat.
Liebe Sonntagsgrüße
Barbara
....liebste Bruni, wir leben mit den Worten wir brauchen sie, hin und wieder hauen sie einfach ab,aber dann auf magische Weise sind sie wieder da… und wir umarmen sie wieder und fühlen uns ein Stückchen heiler…. wunderschöne Grüsse aus der viel zu kalten Pfalz zu dir mitten ins Reich deinen wunderschönen Worte,deine Seelenblume
Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!