Luftikuss
Luftikuss,
ein dünner Clown,
war oftmals schwierig
anzuschau’n.
Dünn wie Papier
schien er und
Blatt für Blatt
schritt er vierzehn
Seiten ab.
Er legte und er
regte sich,
verbeugte und
bewegte sich.
Er sang und sprang
im Sonnenschein
und grüßte jedes
Blümelein.
Er tanzte einen
Wiesentanz,
stiess bunte Wölkchen
vor sich her,
jonglierte mit den
Wolkenbällen
und liess sie in die
Höhe schnellen.
Dann gähnte er,
denn er war müde
und schlief im Stehen
einfach ein.
Erst war ein Pfeifen
noch zu hören ,
dann noch ein pffffft…
Nun wollen wir
ihn nicht mehr stören.
Vierzehn Seiten
war er munter,
nun rutscht er noch
vom Blatt herunter.
Mittwochnachmittag, 28. Juli 2010
Ein Gedicht für mein
Enkelkindchen
(c) Bruni Kantz
Kommentare
Liebe Barbara,
Tja, ich muss wohl tatsächlich sammeln.
Vielleicht wird es dann irgendwann ein Bilderbüchlein werden. LG von Bruni
Liebe Bruni, schön, wenn du die Gedichte sammlest, die Du für Deinen Enkel schreibst.
ich habe meinen Enkeln, die ja inzwischen nun erwachsen sind, damals jedes Jahr Nikolausgedichte mit einer fortlaufenden Geschichte geschrieben.
Das hat ihnen und vor allem auch mir Spaß gemacht.
Liebe Grüße
Barbara
Liebe Anette, unser Winzling hat Ende August seinen ersten Geburtstag. Er hat mein Herz erobert.
Was willst du denn sammeln? Gedichte oder Clowns ☺ ? Der Clown auf dem Foto stammt auf den Kindergartentagen meiner Tochter. Die Erzieherin hat ihn damals gemalt und ich habe gesucht und gesucht, dann hatte ich ihn wieder!
Was für ein schönes Gedicht und dann für deinen Enkel. Da kann ich mich einreihen. War gestern bei meinen beiden Enkelsöhnen. Der eine ist 19 Monate alt, der andere 4 Wochen. ich glaube, mit dem Gedicht fange ich auch an zu sammeln. lg aNette
Liebe skryptoria, er hat sich verrenkt, voll Eifer gedreht und den Menschen seine Possen vorgeführt. Das ist wahrhaftig anstrengend. Du hast recht, jetzt darf er ein Päuschen machen. Lieber Gruß von Bruni
Welche Gedanken gehen dir bei diesem Gedicht durch den Kopf? Teile sie uns mit!