Nacht
Als dem Tage das Licht genommen,
der Abend in die Jahre gekommen,
hatte unmerklich die Nacht begonnen
Leuchtend
war die Sonne versunken,
und Dämmern verschwand
hinter nächtlicher Wand.
Pechschwarz und leise,
auf weichen Sohlen
kam die Nacht verstohlen.
Blickte in Fenster hinein,
sah hier noch den hellen Schein
und wollte durch schmale Ritzen
auch noch in die Stuben flitzen.
Da schloss man sie aus,
jagte das Dunkel mit Dochten
und Lampen hinaus.
Nur unter Betten in Ecken
konnte sie schattige Fetzen
verstecken.
Sonntagabend, 31. Januar 2010
Kommentare
Das Dunkel ist nicht immer durchschaubar.
Ich mag es, weil es Ruhe bringt und genieße es mit großer Vorsicht, weil sich so vieles verbirgt.
LG an Dich, liebe Skriptum
Auch das gefällt mir!
Schön, dass wir die Affinität zur Nacht teilen!
Da bin ich aber sehr froh, Michael. Die Fehlerteufel stecken überall, die kleinen Biester! Ich renne gerade hinter einigen her u.versuche, sie zu fangen ... LG
Okay, anfangs funktionierte es nicht, aber jetzt klappt es!
Liebe Barbara, lieber Michael, ich weiß nicht, was da los war. Man kann im Februar kommentieren. Seht mal hinein ...
Es geht wirklich!
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