Faß voller Träume
Ein Faß voller Träume
mit einem Mond,
der spricht ...
Du meinst,
das gäbe es nicht?
Sieh auf die Bühne
und höre den Mond,
der wirklich nur kurz
in dem Faß dort wohnt.
Er spricht für die Kinder,
singt leise ein Lied,
bevor er sich wieder
nach oben begibt.
Er fliegt durch den Abend,
hinaus in die Nacht,
in der er dann still
am Himmel wacht.
Donnerstagmittag, 28. Jan. 2010
Durch ein entzückendes
Bühnenstück für Kinder
entstand dieses Gedicht
Kommentare
Lieber Seelenbalsam, Wortezauber und Tautropfenträume. Ringsherum Poesie.
Ich kenne es. Freude beim Wortefinden, auch mal Rückzug in Worte.Danke, daß Du so viele schöne Gedanken mitgeteilt hast. LG von Bruni
Kennst du sie auch, die Wörter, die Bilder in dir entfachen?
Kennst du sie auch, die Bilder, die eine Flut von Gefühlen in dir auslöst?
Zahlreiche kleine Zauberwörter verweben sich einander,
verknüpfen sich und suchen sich neue Wege,
und ehe ich mich versehe, ehe ich es in mir drin begreife,
entsteht ein feines Netz der Spinnfäden.
Und darin verfangen sich Träume, die aus Wörter sich gebildet haben,
die Bilder entwickeln ließen, die in mir eine Feinheit des
seltenen Begreifens spüren lässt.
Ich möchte meine Hand zumachen, aber die Bilder entgleiten mir
und fügen sich zusammen zu bunten schillernden Träumen.
Sie sind verpackt in den schillernden Tautropfen,
die sich an meinen Spinnfäden festhalten.
Kennst du sie auch, die Wörter, die Bilder in dir entfachen?
Kennst du sie auch, die Bilder, die eine Flut von Gefühlen in dir auslöst?
Kennst du sie auch, die Tautropfenträume
in der Zeit der Spinnfädenträume?
© Seelenbalsam
Ach, ist das schön, daß Du fündig geworden bist. Aus ganz besonderen Gründen freut es mich sehr und ich schicke Dir Grüße aus frostiger Nacht,in der GottseiDank ein Vollmond wacht.
LG an syntaxia von Bruni
So fein, dass man selbst anfängt an einen sprechenden Mond zu denken!
Liebe Bruni, ich hatte bisher immer vergeblich nach der Kommentarfunktion gesucht! Längst hätte ich sonst bei die schon kommentiert.
..grüßt dich syntaxia herzlich
Karin, der Schnee wollte Dir zeigen, daß man manche Dinge weiß und weich bedecken darf. Mitten im Weiß leuchten Dir nun die Sterne ... LG von Bruni
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