Hart und eisig
Kaum einer, der
nicht wintermatt.
Wir haben
Eis und Schnee
jetzt satt.
Nach Sonnenflecken
schreit die Erde,
fröstelt stark,
ist hart und eisig.
Schneebedeckt
sind Stege, Wege.
Gras liegt flach,
die Felder brach.
Handfest, standfest
dieser Winter,
weiße Pracht
für alle Kinder.
Glatte Straßen,
Pulverschnee.
Weisse Welt,
wohin ich seh.
Er tobt sich aus,
treibt Schabernack.
Zieht sich zurück,
ein kleines Stück,
kommt dann
von hinten
heimlich an
mit Wind und Sturm,
ein grimmer Mann.
Sonne, bitte,
stärke dich.
Tau ihn weg,
wir bitten dich.
Samstagnachmittag, 13. Febr. 2010
(c) Bruni Kantz
Kommentare
Eigentlich ist es ein ganz normaler Winter! Aber er dauert und dauert - viel zu lange schon ...LG von Bruni an die Nachteule
Deine Zeilen, liebe Bruni, sind wieder so zutreffend. Ich suche die Sonne, jeden Tag, aber leider vergeblich. Der Winter fühlt sich scheinbar sehr wohl bei uns :-(.
Einen schönen Restsonntag wünsche ich dir,
Anna-Lena
Liebe Monika, wir müssen ihn so nehmen, wie er ist, der Winter, aber hätten wir nicht den Wunsch, daß er sich wieder zurückzieht, dann hätten wir auch nicht den Wunsch nach neuem Leben und neuem Beginn. Das wäre auch nicht richtig ...
Liebe Grüße von Bruni
Liebe Skriptum, wenn dann der Schnee getaut und wir die Sonne wieder sehen können, dann erwachen die Lebensgeister mit aller Macht ... LG von Bruni
Eine schöne Bitte, liebe Bruni!
Warum nur geben wir dem Winter nicht die Zeit, die ihm gehört? Den Sommer wollen wir auf mindestens 5 Monate ausdehnen, doch wenn die Natur ruhen will und sich mit Schnee einmummelt, wollen wir das so kurz es geht..
Auch ich möchte bald den Frühling haben!
..grüßt dich syntaxia
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