Tanzen
Aus sich heraus tanzen,
sich die Seele aus dem Leib tanzen.
Du tanzt mit dem Meer,
seinen hellen und dunklen Wellen.
Du tanzt mit dem Wind
und drehst dich geschwind,
fliegst aus der Zeit,
öffnest dich weit.
Tanz als Gebet.
Es ist nie zu spät.
Du fliegst durch den Raum,
fühlst dich im Traum.
Wogender,wirbelnder Tanz.
Er zieht dich ganz
und gar in seinen Bann.
Du fühlst dich frei,
hast den Kopf in den Wolken,
die Glieder im Wind.
Du tanzt geschwind,
bist eins mit der Welt,
die dir den Himmel bestellt.
Hier in der Enge,
in der riesigen Menge
gibt es nur dich
und du tanzt auf dem Tisch.
Du fliegst in den Lüften,
begegnest den Düften.
Mit Leib und Seele
tanzt du dich frei.
Sonntagmorgen, 27. Juli 2008
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