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Zerbrochener Berg

Zittern und Beben,
drohendes Grollen,
rußschwarze Steine
beginnen zu rollen.

Es kocht in der Erde,
es brodelt und zischt.
Ruhende Glut
sich gasig vermischt.

Brüche und Risse,
die Erde erbebt.
Feurige Magma
das Innere bewegt.

Kruste bricht auf,
brüllt hallend und laut.
Wütender Erdschmerz,
unerträglich und
nie verdaut.

Schäumende Flut
bricht gewaltsam sich Bahn.
Berg und Natur
im Zerstörungswahn

Zerplatzende Blasen,
pure Gewalt.
Brechende Erde,
Vulcanus spricht.

Einsturz am Gipfel!
Gewaltige Macht.
Für wen ist nur dieses
Schauspiel gedacht?

Geballtes Feuer
lässt Krater entstehen,
Feurige Funken
im Wahnsinn vergehen.

Asche und Schlacke
mit Lava gemischt.
Unterwelt zeigt ihr
Höllengesicht.

Feurig fließender
angst breiter Strom.
Er mündet und stockt
in des Meeres Dom.

Kampf der Giganten.

Ebenbürtige Gegner:
Grimmig brausende Wellen
gegen rasende rollende Feuer

Mühsam keucht
vor Erschöpfung
stark ramponierte
Erdenzeit.

Da - endlich –
herrscht Ruhe im Brausen
und Stillstand im Toben.

Hoffnung keimt auf,
der Mensch blickt nach oben..

5. Januar 2008




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