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Regentag

Schattengrau und ohne
sonniges Licht
ruht der Morgen.

Bleischwer
senkt sich der Himmel
zur Erde herab.

Es spricht der Wind
mit den Zweigen,
die ihm sehr heftig
ihre Bewegung zeigen.

Zitternd, fröstelnd
und ohne Behagen
sieht der Mensch
wie sich die Wolken
jetzt jagen.

Es tröpfelt, es rieselt,
es prasselt und gießt.
Sieh, wie der Regen
die Erde beschießt.

Prall gefüllt sind die
wolkigen Wassersäcke.
Regen überschwemmt
dusteren Tag,

Ärgerliches Schmatzen…
Die Erde schluckt schwer.
Sie spuckt, rülpst und erbricht.
Ein Wahnsinn von oben!
Solche Wassermassen
kann sie nicht fassen.

Sie öffnet ihr krustiges Tor
und dumpf dröhnt ihre Stimme
zum Himmel empor:

Schließe die Pforten
an den himmlischen Orten!
Trockne die Sturzbäche
der Wolkentränen!
Vergiß deinen Grimm!
Himmel, war deine Nacht so schlimm?

Sonntagmorgen, 6. April 2008




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